Ablauf:
Die Lernenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich möglichst gegenübersitzen oder -stehen sollten. Jede Gruppe bekommt eine Rolle zugeteilt, die der Lehrer vorher auf kleine Zettelchen geschrieben hat. Wichtig ist: Jede Gruppe spielt gemeinsam jeweils eine Rolle! Bevor es losgeht, überprüft der Lehrer, ob alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Rolle verinnerlicht haben (man kann dafür mit der Gruppe vor die Tür gehen, eventuell unbekannte Wörter klären usw.). Eine Person (1a) beginnt und sagt etwas. Dann ist das Gegenüber (2a) an der Reihe und sagt etwas, dann der oder die zweite von der ersten Gruppe (1b), und so weiter. Wenn man am Ende des Tisches/der Reihe angekommen ist, geht es wieder von vorn los (siehe Grafik).
Ganz wichtig ist, dass die Teilnehmenden die Regeln strikt einhalten: Auch wenn 1a etwas sagt und 2a nur nachfragt „Wie bitte?“ oder „Wie meinst du das?“, darf darauf nur 1b antworten! Das zwingt alle dazu, den anderen gut zuzuhören, damit sich einerseits nichts unnötig wiederholt und man andererseits ein durchgehendes Gespräch bekommt.
Bei der Auswahl des Themas und der Rollen ist es wichtig, dass es Reibungspunkte gibt. Auf A2-Niveau zum Beispiel bieten sich leichtere Telefongespräche an, etwa bei der Suche nach einer Wohnung (auf dem Tisch liegt eine Wohnungsanzeige; eine Seite ist der Vermieter, der bestimmte zusätzliche Informationen hat, die andere der Wohnungssuchende mit bestimmten Wünschen, die natürlich nicht genau passen sollten).
Mehr Beispiele siehe hier.
Zickzack-Dialoge
(Quelle: http://deutschlich.wordpress.com/2010/11/02/zickzack-dialoge-im-sprachunterricht/)Arbeitsform:
Ablauf:
Die Lernenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich möglichst gegenübersitzen oder -stehen sollten. Jede Gruppe bekommt eine Rolle zugeteilt, die der Lehrer vorher auf kleine Zettelchen geschrieben hat. Wichtig ist: Jede Gruppe spielt gemeinsam jeweils eine Rolle! Bevor es losgeht, überprüft der Lehrer, ob alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Rolle verinnerlicht haben (man kann dafür mit der Gruppe vor die Tür gehen, eventuell unbekannte Wörter klären usw.).
Eine Person (1a) beginnt und sagt etwas. Dann ist das Gegenüber (2a) an der Reihe und sagt etwas, dann der oder die zweite von der ersten Gruppe (1b), und so weiter. Wenn man am Ende des Tisches/der Reihe angekommen ist, geht es wieder von vorn los (siehe Grafik).
Ganz wichtig ist, dass die Teilnehmenden die Regeln strikt einhalten: Auch wenn 1a etwas sagt und 2a nur nachfragt „Wie bitte?“ oder „Wie meinst du das?“, darf darauf nur 1b antworten! Das zwingt alle dazu, den anderen gut zuzuhören, damit sich einerseits nichts unnötig wiederholt und man andererseits ein durchgehendes Gespräch bekommt.
Bei der Auswahl des Themas und der Rollen ist es wichtig, dass es Reibungspunkte gibt. Auf A2-Niveau zum Beispiel bieten sich leichtere Telefongespräche an, etwa bei der Suche nach einer Wohnung (auf dem Tisch liegt eine Wohnungsanzeige; eine Seite ist der Vermieter, der bestimmte zusätzliche Informationen hat, die andere der Wohnungssuchende mit bestimmten Wünschen, die natürlich nicht genau passen sollten).
Mehr Beispiele siehe hier.